Seine Persönlichkeit

Rubens war wohlhabend und belesen, ein Gentleman wie er im Buche stand und genauso hat er sich auch selber gemalt. Er stellte sich auf seinen vier Selbstbildnissen immer als selbstbewussten und distinguierten Gentleman dar, aber nie als Maler.

Er war außergewöhnlich intelligent - er sprach sage und schreibe 7 Sprachen - und verfügte über ein großes Organisationstalent. Das ist vor allem durch Otto Sperling bekannt, der Rubens Atelier 1612 besuchte.

Aus den Worten des jungen Dänen lassen sich Erstaunen und Bewunderung zugleich ableiten. Er traf Rubens dort an, während er malte und sich gleichzeitig aus einem Werk des römisches Schriftstellers Tacitus vorlesen lies. Inzwischen diktierte er noch einen Brief und begann ein Gespräch mit Sperling.